Lapis-Lazuli-Amhänger

Unter Freiformschliffe versteht man, sowohl bei Cabochon als auch bei Facettenschliffen, sämtliche Formen, welche außerhalb von symmetrischen Konstruktionen sind wie unregelmäßiges Dreieck, Vieleck, unsymmetrische Tropfenform u. andere.

Auch bei Cabochonschliffen werden diese angewendet, z.B. eine Flammenform, sowie jegliche unregelmäßige Formen, ob Herz- Trapez- oder Vieleckformen.

Es gibt ebenso Freiform Treppenschliffe von 3-Eck bis 10-12 eckiger Form. Z. B. eine Flügelnachbildung oder Augen- oder Blattform. Alles was einem die Natur über den Kreativweg mitgibt. Fantasie und Mut sind da mein ständiger Begleiter.

Probieren geht über studieren- wer wagt, der gewinnt. Aus Fehler lernt man. Das alles sind meine Erfahrungen, wo ich manch interessante Entdeckungen machte.

Abbildung* rechts: Freiform-Treppenschliffe

Freiform Treppemschliffe

Brillantschliff

Der Brillantschliff und seine Formen

Mit der Bezeichnung Brillantschliff verbindet sich die Vorstellung an einen rundgeschliffenenen Stein, der mit einer großen Anzahl Facetten - teils unregelmäßige Vierecke, teils Dreiecke und Tafel - bedeckt ist.

Diese Vorstellung trifft sowohl auf einfache Formen zu - wie der Schweizerschliff (Swiss-Cut), einen einfachen Sternschliff, oder den sogenannten "Idar-Obersteiner-Schliff" - als auch auf den Standardbrillanten.

Sie deckt sich aber auch mit einer ganzen Anzahl runder Brillantschliffe, bei denen mit zunehmender Größe durch verschiedene Maßnahmen die Facettenzahl teilweise erheblich gesteigert wurde.

Der Standardbrillant besitzt 57 Facetten, von denen 33 auf das Oberteil (8 Haupt-, 8 Stern- und 16 Rondistfacetten sowie die Tafel) und 24 auf das Unterteil (8 Haupt- und 16 Rondistfacetten) entfallen.

Bei anderen runden Brillantschliffen wird eine Erhöhung der Facettenzahl erzielt z. B. durch Teilen der Hauptfacetten (Brillant mit horizontal oder vertikal geteilten Hauptfacetten), durch Zufügen einer ganzen Facettenreihe ("Highlight"-Brillant oder Zirkonschliff),  durch Vergrößerung der Anzahl der Hauptfacettenreihen (Doppelbrillanten, Mehrfachbrillanten) oder durch Erhöhung der Teilung (10-, 12-, oder 16teilige Brillanten) erzielt.*

Abbildungen* rechts:  a) "Petal-Cut", b) Sternschliff (Swiss-Cut), c) Idar-Obersteiner-Schliff, d) Brillant mit ungeteilten Rondistfacetten.

Brillantschliffe einfach

Standardbrillant

und andere, runde Brillantschliffe

Abbildungen* rechts:  a) Standardbrillant, b) Brillant mit horizontal geteilten Hauptfacetten,
c) Brillant mit vertikal geteilten Hauptfacetten, d) "Highlight"-Brillant, e) Zirkonschliff, f) "Sparkler"-Brillant, g) Doppelbrillant mit vertikal geteilten Hauptfacetten h) Netzschliff

 

 

Brillantschliffe Standard

Brillantschliffe größere Teilerzahlen

Abbildungen* rechts: Brillantschliffe mit größeren Teilerzahlen (10-, 12- und 16-teilig)

 

 

 

 

 

 

 

* Texte und Grafiken aus Edelsteinbearbeitung, Band 2, Rühle-Diebener-Verlag Stuttgart
von Karl Fischer.

Brillantschliffe groessere Teilerzahlen

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